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Südländisches Temperament schlägt bayerische Gemütlichkeit von Herbert Schüßler (26.06.07) |
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Dragons-Herren gehen bei München Caribes unter
Das hatte Stefan Brückner nicht erwartet, als er am vergangenen Spieltag das Coaching für die Herren 1 übernahm: seine Mannschaft lieferte die bisher schlechteste Saisonleistung ab und unterlag im Baseball-Bayernligaspiel bei den München Caribes mit 6:3 und 15:0.
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Schon die Vorzeichen standen für die Deggendorfer nicht gut. Weil Stefan Brückner an der Schulter verletzt und Robert Wittek ebenfalls leicht angeschlagen war, musste das Team umgestellt werden. Trotzdem begannen die Dragons, aus taktischen Gründen diesmal unter Leitung von Stefan Brückner, recht passabel. Matthias Nebl auf dem Mound und Anselm Zitzl hinter der Platte zeigten eine gute Leistung und hielten dem ersten Ansturm der Münchner stand. Die gleich fünf Punkte, die die Caribes dann im zweiten Inning machten, konnten die Dragons allerdings schon nicht mehr aufholen. Durch viele Leichtsinnsfehler beim Baserunning wurden die Chancen vertan, eigene Punkte zu erzielen. Zu allem Unglück bekam Matthias Nebl am Schlagmal noch einen scharfen Wurf direkt auf den Ellenbogen - im Fachjargon spricht man von „abgeschossen“ – und konnte den Arm kaum mehr bewegen. Damit stand alles gegen die Dragons. Die logische Folge war ein 6:3 Sieg der Caribes.
„Das zweite Spiel fand eigentlich ohne die Dragons statt“, meinte Coach Stefan Brückner. Christian Zak begann die Partie als Pitcher, konnte seine Qualitäten aber nicht in die Tat umsetzen. Diese Position erfordert für die Sicherheit und Präzision der Würfe ständiges Training, das er einige Zeit schon nicht mehr absolvieren konnte. Im dritten Inning nahm der sehr junge Juniorenspieler Michael Mühlbauer seinen Platz ein und schlug sich sehr gut. Er hatte allerdings mit Kris-Alexander Grunauer den zurzeit besten Bayernliga-Pitcher gegen sich. Und weil die Deggendorfer Defense, zumindest mental eigentlich gar nicht am Platz war, ein Caribes-Homerun kam auch noch hinzu, so trat bald die „Fifteen-Run-Rule“ in Kraft. Nach vier Spielabschnitten gingen die Dragons sang- und klanglos mit 15:0 unter. Stefan Brückner resümierte: „Es kann nur besser werden!“
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