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Unglücklicher Spieltag für die Dragons-Damen von Herbert Schüßler (06.07.10)
Wenig Glück und große Verletzungsprobleme schwächen die Dragons-Damen. Nach einem 9:8 gegen die Buchbinder Legionäre geht das zweite Spiel kampflos an Regensburg.
Unter keinem guten Stern stand die Partie der Dragons-Damen im Ballpark in Natternberg gegen die Buchbinder Legionäre aus Regensburg. Von Haus aus geschwächt, weil die Leistungsträger Claudia Waindinger und Elisabeth Schiffner noch immer verletzt sind, traten sie nur in Minimalbesetzung an. Dazu kam, dass Beate Wölfl erkrankt war, sich aber trotzdem bravourös durch die Innings kämpfte. Sie und Marlene Hagengruber stellten wie gewohnt die Deggendorfer Battery. Bis ins vierte Inning war es ein mehr oder weniger ausgeglichenes Spiel. Die Legionäre hielten die Dragons-Offense in Schach, konnten selbst aber auch nicht viel ausrichten und führten 1:0. Dann jedoch kamen die Hausherren in Fahrt. Gleich acht Mal überlisteten sie die Römer-Defense und kamen in eine recht komfortable Position. In den beiden nächsten Spielabschnitten zogen die Regensburgerinnen aber wieder gleich, weil die teilweise mit unerfahrenen Nachwuchsspielerinnen besetzte Dragons-Verteidigung nicht immer im Bilde war. Angeführt von Johanna Kauschinger konnten die Drachendamen im letzten Umlauf doch noch den erlösenden Run zum knappen 9:8 Sieg erzielen.
Das Unglück nahm seinen Lauf. Beate Wölfl war nicht mehr in der Lage weiter zu spielen. Zwei weitere Spielerinnen hatten sich kleinere Blessuren zugezogen und mussten aufhören. Und schon war es passiert. Die Dragons konnten die erforderlichen neun Akteurinnen nicht mehr aufbieten. Mit hängenden Köpfen und traurigen Gesichtern blieb ihnen nur noch, den Spielabbruch und eine 7:0 Wertung für die Buchbinder Legionäre zu akzeptieren. Weil die Grünwald Jesters ihre beiden Spiele gegen die Gröbenzell Bandits deutlich gewannen, ging natürlich auch die Tabellenführung der Softball-Bayernliga für die Deggendorferinnen verloren. Darüber freuen sich nun die Konkurrentinnen aus Oberbayern.